Weihnachten 2020

Seien Sie herzlich gegrüßt,

vieles ist anders, manches ist schmerzhaft – das können wir Gott nur laut klagen. Wir haben uns vieles anders vorgestellt und müssen nun mit der neuen Situation lernen umzugehen. Da geht es uns wie Maria, auch sie rechnete nicht damit, Gottes Sohn in die Welt zu tragen;  und schon gar nicht rechnete sie mit einer Geburt im Stall, weit ab von der vertrauten Familie; und noch weniger rechnete sie damit,  dass ihr Kind eines Tages am Kreuz stirbt. Aber sie vertraut Gott und seiner Botschaft der Hoffnung und der Barmherzigkeit. „Mir geschehe, was du gesagt hast“ - antwortet sie auf die Botschaft des Engels.

Gottes Botschaft an uns, die uns von so vielen Engeln in unserem Leben immer wieder überbracht wurde: „Fürchte dich nicht.“  Ergreifen und bewahren wir also das Leben und bleiben dankbar, für das, was Gott uns Gutes geschenkt hat und täglich neu schenkt.

Gesegnete Weihnachten und bleiben Sie behütet  
Ihre Kirchgemeinde   

Segenswunsch
Die Finsternis ist vergangen,
und das wahre Licht scheint jetzt.
Das Licht Gottes leuchtet Dir.
Es schenkt Frieden und Hoffnung. Habe Mut und ergreife es.
Denn über Dir geht auf die Herrlichkeit unseres Gottes;
mache Dich also auf und werde Licht.

Es segne dich Gott der Allmächtige und Barmherzige,
der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.      

Weihnachtsgeschichte nach dem Evangelisten Lukas  
Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das judäische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, darum dass er von dem Hause und Geschlechte Davids war, auf dass er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge. Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen:  Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens. Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über die Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

Ich steh an deiner Krippen hier, o Jesu, du mein Leben;
ich komme, bring und schenke dir, was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn, Herz, Seel und Mut,
nimm alles hin und lass dir's wohlgefallen.

Da ich noch nicht geboren war, da bist du mir geboren
und hast mich dir zu eigen gar, eh ich dich kannt, erkoren.
Eh ich durch deine Hand gemacht, da hast du schon bei dir bedacht,
wie du mein wolltest werden.

Ich lag in tiefster Todesnacht, du warest meine Sonne,
die Sonne, die mir zugebracht Licht, Leben, Freud und Wonne.
O Sonne, die das werte Licht des Glaubens in mir zugericht',
wie schön sind deine Strahlen!

Eins aber, hoff ich, wirst du mir, mein Heiland, nicht versagen:
dass ich dich möge für und für in, bei und an mir tragen.
So lass mich doch dein Kripplein sein; komm, komm und lege                               
bei mir ein dich und all deine Freuden.

Stille Nacht, heilige Nacht!  Alles schläft, einsam wacht
nur das traute, hochheilige Paar. Holder Knabe im lockigen Haar,
schlaf in himmlischer Ruh, schlaf in himmlischer Ruh.

Stille Nacht, heilige Nacht! Hirten erst kundgemacht,
durch der Engel Halleluja tönt es laut von fern und nah:
Christ, der Retter, ist da, Christ, der Retter, ist da!

Stille Nacht, heilige Nacht! Gottes Sohn, o wie lacht
Lieb aus Deinem göttlichen Mund, da uns schlägt die rettende Stund,
Christ, in Deiner Geburt, Christ, in Deiner Geburt.                                                                                 

„Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell. …             
Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter;
und er heißt Wunder - Rat, Gott – Held, Ewig - Vater, Friede – Fürst.“

zurück

   

Copyright ©  Ev.-Luth. Kirchgemeindeverband Wachsenburggemeinde   |   Impressum 

Besucher: Heute: 25 | Gestern: 18 | Woche: 93 | Monat: 93 | Gesamt: 37024