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Zu Ostern

Liebe Gemeindeglieder, liebe Freunde unserer Kirchen und Gemeinden,

in wenigen Tagen feiern wir das Fest der Auferstehung – Ostern.
Vor einem Jahr waren uns Gottesdienste nicht erlaubt – nicht nur für mich eine schwierige Zeit. Hoffen wir, dass es diesmal nicht wieder dazu kommt. Die Beschränkungen sind, bei aller Notwendigkeit, ein schwerwiegender Einschnitt. Wir beten um kluges Verhalten eines jeden einzelnen und um weitsichtige Entscheidungen auf politischer und kirchlicher Seite.

Die Botschaft Gottes an uns ist die Botschaft des Lebens: „Der HERR ist auferstanden“
Alles Lebenszerstörende hat keine Macht über uns; es mag uns bedrohen und ängstigen aber im Zeichen des Kreuzes ist uns Hoffnung geschenkt.
Wir werden einen jeden brauchen, um nach dieser Pandemie Gemeinde auch neu zu bauen. Ich freue mich auf Ihre Ideen und Ihr Mittun. Wir sind eine große Gemeinde, die nur zusammen die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft gestalten wird. Aber ich bin voller Hoffnung. Die Jünger Christi hatten am Tag der Kreuzigung alle Zuversicht verloren, aber am Ostermorgen brach sich neues Leben auch in ihnen eine Bahn und zu Pfingsten spürten sie die Kraft Gottes in ihnen. Nehmen wir diese Kraft auch für uns an, achten wir aufeinander, gestalten und feiern wir unseren Glauben, vertrauen wir dem lebendigen Gott.

Bleiben Sie behütet

Im Namen der Gemeindekirchenräte
Ihr Pfarrer Mathias Hock


Über Krankheit

Im alttestamentlichen Denken werden Krankheit, Verlust der Ehre, Sieg der Feinde als zurechtweisende Strafen verstanden. Gott will damit den Menschen oder seinem Volk ihre Verfehlungen vor Augen führen und ihnen zugleich ihr Angewiesensein auf die Gnade Gottes spürbar erfahren lassen. Viele Psalmen bringen genau das zur Sprache.

Dieses Denken und die verwendeten Worte erschrecken uns.

Zugleich erstaunt die Offenheit mit der die Betenden zu Gott rufen. Sie verbergen ihre Gedanken und Gefühle nicht, sondern sprechen von ihren Ängsten und ihren Erwartungen. Sie sehnen sich nach Gottes heilsamem Handeln, nach seinem Eingreifen in ihre Lebensvollzüge.

Gerade in dieser Zeit erscheinen mir daher die Psalmen als Gebete eine starke Stütze.

Viele Menschen sind verunsichert und haben Angst, nicht allein vor dem Virus vielmehr vor der Ungewissheit. Wie geht es mit meiner Arbeit weiter? Welche finanziellen Absicherungen erhalte ich um meine Familie zu ernähren, die Miete zu zahlen und alle meinen Verpflichtungen nachzukommen? Welche Stresssituationen kommen auf uns als Familie zu? Die Fragenreihe lässt sich lange fortsetzen.

Wir leben als Christen aus der Gewissheit, dass Gott uns in Jesus Christus eine starke Hoffnung geschenkt hat. Dieser Glaube verdrängt keine Probleme und Ängste, sondern hilft uns diese zu tragen und zu bewältigen, weil wir durch die Liebe Gottes uns gehalten wissen.

Martin Luther hat es einmal so formuliert:
„Dass die Vögel der Sorge und des Kummers über deinem Haupt fliegen, kannst du nicht ändern. Aber dass sie Nester in deinem Haar bauen, das kannst du verhindern.“

Das Gebet ist der erste Schritt um die Nester zu verhindern. Daher laden wir zum Gebet in unsere Kirchen ein. Die Glocken sind das für alle hörbare Zeichen, dass Gott und seine Gläubigen die Menschen in der Not nicht vergessen, sondern ihnen mitfühlend zur Seite stehen.

Hier finden Sie eine >>> kleine Andacht. Lassen Sie sich durch den lebendigen Gott, der in Jesus Christus menschliches Leid bis zum Tod hin selbst erfahren hat, trösten und damit zugleich auch stärken.


 Die Bittstädter Agidius-Kirche soll im Dorf bleiben

Durch gründliche Untersuchungen von Statikern und Architekten wurden starke Schäden und Mängel vor allem am hölzernen Tragwerk der Turmkonstruktion und anderen Teilen der Kirche festgestellt. Auch die Schieferdeckung hat Schäden. Damit der Erhalt der Kirche auch zukünftig gesichert wird, sind für 2021 umfangreiche Reparaturarbeiten geplant.
Dazu sind erhebliche finanziellen Mittel erforerlich.
Sie können mit einer Spende Ihren Beitrag dazu leisten.   >>> Spendenbrief


 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   

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