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Über Krankheit

Im alttestamentlichen Denken werden Krankheit, Verlust der Ehre, Sieg der Feinde als zurechtweisende Strafen verstanden. Gott will damit den Menschen oder seinem Volk ihre Verfehlungen vor Augen führen und ihnen zugleich ihr Angewiesensein auf die Gnade Gottes spürbar erfahren lassen. Viele Psalmen bringen genau das zur Sprache.

Dieses Denken und die verwendeten Worte erschrecken uns.

Zugleich erstaunt die Offenheit mit der die Betenden zu Gott rufen. Sie verbergen ihre Gedanken und Gefühle nicht, sondern sprechen von ihren Ängsten und ihren Erwartungen. Sie sehnen sich nach Gottes heilsamem Handeln, nach seinem Eingreifen in ihre Lebensvollzüge.

Gerade in dieser Zeit erscheinen mir daher die Psalmen als Gebete eine starke Stütze.

Viele Menschen sind verunsichert und haben Angst, nicht allein vor dem Virus vielmehr vor der Ungewissheit. Wie geht es mit meiner Arbeit weiter? Welche finanziellen Absicherungen erhalte ich um meine Familie zu ernähren, die Miete zu zahlen und alle meinen Verpflichtungen nachzukommen? Welche Stresssituationen kommen auf uns als Familie zu? Die Fragenreihe lässt sich lange fortsetzen.

Wir leben als Christen aus der Gewissheit, dass Gott uns in Jesus Christus eine starke Hoffnung geschenkt hat. Dieser Glaube verdrängt keine Probleme und Ängste, sondern hilft uns diese zu tragen und zu bewältigen, weil wir durch die Liebe Gottes uns gehalten wissen.

Martin Luther hat es einmal so formuliert:
„Dass die Vögel der Sorge und des Kummers über deinem Haupt fliegen, kannst du nicht ändern. Aber dass sie Nester in deinem Haar bauen, das kannst du verhindern.“

Das Gebet ist der erste Schritt um die Nester zu verhindern. Daher laden wir zum Gebet in unsere Kirchen ein. Die Glocken sind das für alle hörbare Zeichen, dass Gott und seine Gläubigen die Menschen in der Not nicht vergessen, sondern ihnen mitfühlend zur Seite stehen.

Hier finden Sie eine >>> kleine Andacht. Lassen Sie sich durch den lebendigen Gott, der in Jesus Christus menschliches Leid bis zum Tod hin selbst erfahren hat, trösten und damit zugleich auch stärken.


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   

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