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Alle Gottesdienste und Veranstaltungen sind  bis auf Weiteres untersagt.   >>> weiterlesen


Ein(e) persönliche(s) Andacht / Gebet finden Sie unter
  >>> Gottesdienste


  
       >>>     Andacht zum Gründonnerstag


Uns fehlen die Worte, aber wir werden nicht sprachlos bleiben

In dieser schweren Zeit von Angst und Verunsicherung wollen wir als Ihre Kirche für und mit Ihnen beten.

Wenn die Glocken der Kirche erklingen, dann rufen sie zu allen Zeiten zum Gebet. Wir dürfen entsprechend den gesetzlichen Verordnungen keine Veranstaltungen durchführen und auch keine Gottesdienste feiern, aber wir wollen beten.

So werden am Sonntag 10.00 Uhr die Glocken zum Gebet rufen.
Nehmen Sie sich in diesem Augenblick Zeit zum Gebet. Beten Sie das Vaterunser.


Im Gebet verbinden wir uns mit Gott und den Menschen. Sie finden ein weiteres Gebet und Texte auch weiter unten.
Zu Fragen und für seelsorgerliche Gespräche können Sie gern unseren Pfarrer Mathias Hock (Telefon: 0160 8427302)  in Anspruch nehmen.


Kerze

 Lichtblick

In dieser Zeit der Angst und der Verunsicherung wollen wir ein Zeichen der Gemeinschaft setzen. Eine brennende Kerze soll uns miteinander verbinden.

Gott ist bei uns - und auch wir wollen aufeinander achten und füreinander da sein.

So laden wir Sie/Euch ein

19.00 Uhr  eine Kerze im Fenster anzuzünden und das Vaterunser zu beten


 Nachruf Pfarrer Keller

Pfarrer Albrecht Keller ist am 18. März dieses Jahres in Remseck-Aldingen im Alter von 83 Jahren verstorben. Albrecht Keller war bis zu seinem Ruhestand Pfarrer der Partnergemeinde in Ludwigsburg Hoheneck. Seit 1976 besuchte er mit verschiedenen Delegationen aus Gemeindegliedern, Konfirmanden und Gemeindekirchenräten regelmäßig die Kirchgemeinden von Bittstädt, Haarhausen & Holzhausen.            >>> weiterlesen


Über Krankheit

Im alttestamentlichen Denken werden Krankheit, Verlust der Ehre, Sieg der Feinde als zurechtweisende Strafen verstanden. Gott will damit den Menschen oder seinem Volk ihre Verfehlungen vor Augen führen und ihnen zugleich ihr Angewiesensein auf die Gnade Gottes spürbar erfahren lassen. Viele Psalmen bringen genau das zur Sprache.

Dieses Denken und die verwendeten Worte erschrecken uns.

Zugleich erstaunt die Offenheit mit der die Betenden zu Gott rufen. Sie verbergen ihre Gedanken und Gefühle nicht, sondern sprechen von ihren Ängsten und ihren Erwartungen. Sie sehnen sich nach Gottes heilsamem Handeln, nach seinem Eingreifen in ihre Lebensvollzüge.

Gerade in dieser Zeit erscheinen mir daher die Psalmen als Gebete eine starke Stütze.

Viele Menschen sind verunsichert und haben Angst, nicht allein vor dem Virus vielmehr vor der Ungewissheit. Wie geht es mit meiner Arbeit weiter? Welche finanziellen Absicherungen erhalte ich um meine Familie zu ernähren, die Miete zu zahlen und alle meinen Verpflichtungen nachzukommen? Welche Stresssituationen kommen auf uns als Familie zu? Die Fragenreihe lässt sich lange fortsetzen.

Wir leben als Christen aus der Gewissheit, dass Gott uns in Jesus Christus eine starke Hoffnung geschenkt hat. Dieser Glaube verdrängt keine Probleme und Ängste, sondern hilft uns diese zu tragen und zu bewältigen, weil wir durch die Liebe Gottes uns gehalten wissen.

Martin Luther hat es einmal so formuliert:
„Dass die Vögel der Sorge und des Kummers über deinem Haupt fliegen, kannst du nicht ändern. Aber dass sie Nester in deinem Haar bauen, das kannst du verhindern.“

Das Gebet ist der erste Schritt um die Nester zu verhindern. Daher laden wir zum Gebet in unsere Kirchen ein. Die Glocken sind das für alle hörbare Zeichen, dass Gott und seine Gläubigen die Menschen in der Not nicht vergessen, sondern ihnen mitfühlend zur Seite stehen.

Hier finden Sie eine >>> kleine Andacht. Lassen Sie sich durch den lebendigen Gott, der in Jesus Christus menschliches Leid bis zum Tod hin selbst erfahren hat, trösten und damit zugleich auch stärken.


 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   

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