Bittstädt wird 786 erstmals in einer Tauschurkunde der von Erzbischof Lullus (710–786) von Mainz für das Klosters Hersfeld von Freien verliehenen Gütern urkundlich als Bittestat erwähnt. Der Name wird als Stätte des Bizzo gedeutet, der Hof eines Freien Bauern.

Die Dorfkirche St.Ägidien ist im Kern romanisch. Die Chorturmkirche mit ihrem Langhaus wurde wahrscheinlich 1677 erweitert, gefolgt von weiteren Umbauten in den Jahren 1690, 1701 und 1749. Der Chor wurde im 18. Jahrhundert angebaut und erweitert. Die Kirche hat einen Chorturm mit Helm und Laterne sowie östlich davon einen Choranbau mit verputztem Fachwerkobergeschoss. Im Inneren ist eine an drei Seiten zweigeschossig umlaufende Empore eingebaut.
Die Kirche  besitzt eine schöne Kanzel mit den Bildnissen der vier Evangelisten, des heiligen Aegidius und des Stfters der Kanzel,  Nicolaus Stumm, eines praktizierenden Arztes, der in Bittstädt geboren wurde. Die Kanzel  und der Taufstein stammen aus dem 17. Jahrhundert.
Der letzte größere Umbau erfolgte von 1978 bis 1985.
2013 wurde das Dach des Choranbaus saniert. Dabei wurde der Dachstuhl repariert, die ursprünglichen Gaupen wieder eingebaut und das Dach mit Schiefern gedeckt.

   

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